Arztpraxis für Innere Medizin
Angiologie / VSP Kardiologie

Dr. med. Sibylle Schmidt

Plauenscher Ring 43

01187
Dresden

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Die Lehre vom Herzen und den Gefäßen

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Transfemoraler Kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI)

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Verengung der Aortenklappe: Wissenswertes zum Verfahren: Transfemoraler Kathetergestützter Aortenklappenersatz

Mit der Hilfe von vier Herzklappen reguliert das Herz die Blutflussrichtung. Die Aortenklappe liegt zwischen der linken Herzkammer und der Aorta (Körperschlagader).

Kommt es hier, beispielsweise aufgrund einer altersbedingten Verkalkung, zu einer Verengung, muss eine Behandlung erfolgen. In der Regel wird die Operation dazu über den Brustkorb durchgeführt und das Herz an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen.

Bei bestimmten Patienten sowie bei älteren Menschen besteht bei diesem Eingriff jedoch ein erhöhtes Risiko.

Aus diesem Grund kommt das Verfahren des Transfemoralen Kathetergestützten Aortenklappenersatz – kurz TAVI Verfahren zum Einsatz. Dabei ersetzt ein Herzkatheter die Aortenklappe.

Über einen winzigen Schnitt an der Leiste erfolgt die Einführung des Katheters, inklusive zusammengefalteter Ersatzklappe, in die Beinschlagader bis zum Herzen.

Vor Ort erfolgt dort die Entfaltung der neuen künstlichen Herzklappe. Der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine während der OP ist unnötig. Aufgrund des kleinen Schnitts können viele Patienten sich über eine schnelle Genesung freuen.

Infektiöse Endokarditis nach TAVI

Patienten haben nach einer TAVI mit 1 Fall pro 100 Personenjahre über einen Zeitraum von fünf Jahren ein geringeres Risiko eine infektiöse Endokarditis - Entzündung der Herzinnenhaut, insbesondere an den Herzklappen - auszubilden. Tritt dennoch eine Infektion auf, können die Folgen schwerwiegend sein.

Quelle: https://angiologie-dd.de/tavi

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